Oracle - PL/SQL für datenbanknahe Anwendungen

Je umfassender eine Datenbank wird, desto umfassender wird meistens auch die Entwicklung von Software, welche in Form einer externen Sicht einen Zugriff auf die Daten bietet. Handelt es sich dabei nur um allgemeine Zugriffe, einfache Abfragen oder Speicherungen von wenigen Benutzern, so ist die Abarbeitung und Steuerung der DB-Zugriffe in der Anwendungslogik innerhalb der externen Sicht kein Problem. Sobald allerdings ein komplexes Transaktionssystem geschaffen wird, mit dem ständig mehrere Benutzer gleichzeitig arbeiten und zusätzlich an großen Datenbeständen Änderungen vornehmen oder Abfragen ausführen lassen, steigt die Bedeutugn einer (prozeduralen) Programmiersprache, die innerhalb der Datenbank eingebettet ist und dort datennah ausgeführt wird. Nur so können alle die Daten betreffenden Operationen direkt von der Datenbank selbst verwaltet werden. Dies erlaubt den Einsatz von ganz anderen Transaktionsmechanismen und bietet umfassende Fehlerbehandlungen, wie sie von außen nur relativ umständlich eingerichtet werden können. Besonderes interessant ist neben der Transaktionssteuerung und -verarbeitung auch die Fehler- und Ausnahmebehandlung, die so über die Konzepte des Triggers oder einer allgemeinen Routine zur Ausnahmebehandlung eine bessere, leistungsfähigere und sicherere Anwendungsentwicklung gewährleistet.

Im Rahmen der Software-Entwicklung orientieren wir uns an den klassischen Sofware-Engeneering-Phasen und informieren den Kunden regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand. Dies gewährleistet ein schnelles und interaktives Arbeiten und erlaubt auch die Berücksichtigung von Erweiterungen oder Änderungen, wie sie bisher noch nicht im Projekt angesiedelt waren. Damit erhöht sich die Passgenauigkeit der Software und ihre gute Übernahme in die bisherige Software-Landschaft des Kunden.

Planungsphase

In dieser ersten Phase wird der Kontakt zwischen Kunde und Dienstleister hergestellt, erfolgt eine Beratung und damit auch ein Austausch über die aktuellen Wünsche und den Innovationsbedarf in der Software-Umgebung des Auftraggebers. Rahmenbedingungen und die Anforderungen, also die qualitativen und quantitativen Eigenschaften der Sofware werden festgelegt. Diese Phase endet mit einem Lastenheft.

Definitionsphase

In dieser zweiten Phase legen wir gemeinsam mit dem Kunden die genauen Produkteigenschaften der Software fest. Dies umfasst gleichermaßen Technologien und die Integration in die vorhandene System-Architektur bzw. ermittelt die Erfordernisse, welche für den erfolgreichen Einsatz überhaupt erfüllt sein müssen. Diese Phase endet mit einer Produkt-Definition.

Entwurfsphase

Diese dritte Phase umfasst eine erste Annäherung sowie ein Rohkonzept mit deutlich genaueren Hinweisen zur geplanten Software. Hierbei gilt es, die Softwareergonomie sowie die Anwendung durch den Benutzer mit Blick auf die Oberfläche und mögliche Schnittstellen zu definieren. Diese Phase endet mit einem Produkt-Entwurf.

Implementierungsphase

In dieser vierten Phase wird anhand der Produkt-Definition bzw. gemäß dem Produkt-Entwurf die konkrete Software erstellt und nach Abschluss der konkreten Softwareentwicklung dem Kunden vorgestellt. Diese Phase endet mit dem eigentlichen Programm und einer Dokumentation zur Verwendung.

Abnahme- und Einführungsphase

Diese fünfte Phase umfasst die Übergabe der Software sowie die notwendigen Installations- und Einrichtungsarbeiten der Software sowie weiterer Komponenten wie Hilfesystem, Datenbank oder Systemumgebung zum korrekten Betrieb des Programms. Diese Phase kann zusätzlich auch Schulungen der mit der Software arbeitenden Mitarbeiter enthalten.

 

  • DB-Entwicklung
  • XML-Einsatz und Daten-/Dateiaustausch
  • DB-Installation und Konfiguration
  • Anwenderschulung
  • Dokumentation