Objektorientierte Analyse mit UML für die Software-Konzeption

UML (Unified Modelling Language) wurde von Booch, Rumbaugh und Jacobson zur Planung und Strukturierung von Software entwickelt. Ab ungefähr 1995 wurde ihre Technik dann verfeinert und auch in einer Software-gestützten Version vertrieben. Es besteht aus folgenden Komponenten:

Diagramme

Mit verschiedenen Diagrammen werden die einzelnen Bereiche einer Software abgebildet. Dazu zählen das Klassen-, Objekt-, Anwendungsfall-, Zustands-, Sequenz-, Aktivitäts-, Kollaborations-, Komponenten- und das Einsatzdiagramm. Sie stellen grafische Werkzeuge zur Verfügung, die ein System aus mehreren Blickwinkeln untersuchbar machen. Dadurch ist es möglich, den unterschiedlichen Beteiligten an einer Software-Entwicklung ihre jeweilige Sicht der Entwicklung zu präsentieren.

Weitere grafische Komponenten

Mit weiteren grafischen Hilfsmitteln wie Paketen, Notizen oder Stereotypen lässt sich die grafische Struktur einer Software noch verbessern. Dadurch kann man u.a. Gruppierungen und Hierarchisierungen vornehmen.

Unterstützung der OOP und OOA

UML unterstützt die vollständige Objektorientierte Programmierung und die Objektorientierte Analyse. Dazu zählen solche Konzepte wie Abstraktion, Vererbung, Polymorphismus, Kapselung, Botschaften, Assoziationen und Aggregatioon.

 

Im Rahmen der Software-Entwicklung orientieren wir uns an den klassischen Sofware-Engeneering-Phasen und informieren den Kunden regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand. Dies gewährleistet ein schnelles und interaktives Arbeiten und erlaubt auch die Berücksichtigung von Erweiterungen oder Änderungen, wie sie bisher noch nicht im Projekt angesiedelt waren. Damit erhöht sich die Passgenauigkeit der Software und ihre gute Übernahme in die bisherige Software-Landschaft des Kunden.

Planungsphase

In dieser ersten Phase wird der Kontakt zwischen Kunde und Dienstleister hergestellt, erfolgt eine Beratung und damit auch ein Austausch über die aktuellen Wünsche und den Innovationsbedarf in der Software-Umgebung des Auftraggebers. Rahmenbedingungen und die Anforderungen, also die qualitativen und quantitativen Eigenschaften der Sofware werden festgelegt. Diese Phase endet mit einem Lastenheft.

Definitionsphase

In dieser zweiten Phase legen wir gemeinsam mit dem Kunden die genauen Produkteigenschaften der Software fest. Dies umfasst gleichermaßen Technologien und die Integration in die vorhandene System-Architektur bzw. ermittelt die Erfordernisse, welche für den erfolgreichen Einsatz überhaupt erfüllt sein müssen. Diese Phase endet mit einer Produkt-Definition.

Entwurfsphase

Diese dritte Phase umfasst eine erste Annäherung sowie ein Rohkonzept mit deutlich genaueren Hinweisen zur geplanten Software. Hierbei gilt es, die Softwareergonomie sowie die Anwendung durch den Benutzer mit Blick auf die Oberfläche und mögliche Schnittstellen zu definieren. Diese Phase endet mit einem Produkt-Entwurf.

Implementierungsphase

In dieser vierten Phase wird anhand der Produkt-Definition bzw. gemäß dem Produkt-Entwurf die konkrete Software erstellt und nach Abschluss der konkreten Softwareentwicklung dem Kunden vorgestellt. Diese Phase endet mit dem eigentlichen Programm und einer Dokumentation zur Verwendung.

Abnahme- und Einführungsphase

Diese fünfte Phase umfasst die Übergabe der Software sowie die notwendigen Installations- und Einrichtungsarbeiten der Software sowie weiterer Komponenten wie Hilfesystem, Datenbank oder Systemumgebung zum korrekten Betrieb des Programms. Diese Phase kann zusätzlich auch Schulungen der mit der Software arbeitenden Mitarbeiter enthalten.

 

  • DB-Entwicklung
  • XML-Einsatz und Daten-/Dateiaustausch
  • DB-Installation und Konfiguration
  • Anwenderschulung
  • Dokumentation