Windows-Programmierung mit Visual Basic .NET

Für die Windows-Programmierung gab es vor .NET unterschiedliche Verfahren, die von Windows zur Verfügung gestellt werden, und welche verschiedene Probleme mit sich brachten:

  • C++, Visual J++ und Visual Basic basieren auf verschiedenen Typsystemen, sodass benutzerdefinierten Typen nicht ohne Redefinition von einer Programmiersprache in die andere übergeben werden konnte.
  • Der Aufruf einer Programmiersprache in eine andere war nur über das COM-Schnittstellensystem möglich. Aus historischen Gründen gab es allerdings leicht geänderte Nutzungsmöglichkeiten für die COM-Schnittstellen.
  • Aus gleichen Gründen ist auch innere Definition von COM nicht komplett konsistent, denn sie können über Typbibliotheken oder IDL-Dateien definiert werden. Da beide Verfahren nicht gleichwertig sind, kann es zu Problemen führen.
  • Zeichenkette stellen eine weitere Schwierigkeit dar, da die Zeichenketten-Typen in den verschiedenen Programmiersprachen nicht binärkompatibel sind, sodass beim Austausch stets Umwandlungsfunktionen aufgerufen werden müsen.
  • Zwischen den Komponenten im COM-System ist keine zeitgemäße Fehlerbehandlung defniert.
  • Für den Bereich der Webprogrammierung hat sich mit VBScript und ASP eine eigene Welt entwickelt, welche keine gute Anbindung an die kompilierenden Programmiersprachen hatten.

Im Rahmen der Software-Entwicklung orientieren wir uns an den klassischen Sofware-Engeneering-Phasen und informieren den Kunden regelmäßig über den aktuellen Entwicklungsstand. Dies gewährleistet ein schnelles und interaktives Arbeiten und erlaubt auch die Berücksichtigung von Erweiterungen oder Änderungen, wie sie bisher noch nicht im Projekt angesiedelt waren. Damit erhöht sich die Passgenauigkeit der Software und ihre gute Übernahme in die bisherige Software-Landschaft des Kunden.

Planungsphase

In dieser ersten Phase wird der Kontakt zwischen Kunde und Dienstleister hergestellt, erfolgt eine Beratung und damit auch ein Austausch über die aktuellen Wünsche und den Innovationsbedarf in der Software-Umgebung des Auftraggebers. Rahmenbedingungen und die Anforderungen, also die qualitativen und quantitativen Eigenschaften der Sofware werden festgelegt. Diese Phase endet mit einem Lastenheft.

Definitionsphase

In dieser zweiten Phase legen wir gemeinsam mit dem Kunden die genauen Produkteigenschaften der Software fest. Dies umfasst gleichermaßen Technologien und die Integration in die vorhandene System-Architektur bzw. ermittelt die Erfordernisse, welche für den erfolgreichen Einsatz überhaupt erfüllt sein müssen. Diese Phase endet mit einer Produkt-Definition.

Entwurfsphase

Diese dritte Phase umfasst eine erste Annäherung sowie ein Rohkonzept mit deutlich genaueren Hinweisen zur geplanten Software. Hierbei gilt es, die Softwareergonomie sowie die Anwendung durch den Benutzer mit Blick auf die Oberfläche und mögliche Schnittstellen zu definieren. Diese Phase endet mit einem Produkt-Entwurf.

Implementierungsphase

In dieser vierten Phase wird anhand der Produkt-Definition bzw. gemäß dem Produkt-Entwurf die konkrete Software erstellt und nach Abschluss der konkreten Softwareentwicklung dem Kunden vorgestellt. Diese Phase endet mit dem eigentlichen Programm und einer Dokumentation zur Verwendung.

Abnahme- und Einführungsphase

Diese fünfte Phase umfasst die Übergabe der Software sowie die notwendigen Installations- und Einrichtungsarbeiten der Software sowie weiterer Komponenten wie Hilfesystem, Datenbank oder Systemumgebung zum korrekten Betrieb des Programms. Diese Phase kann zusätzlich auch Schulungen der mit der Software arbeitenden Mitarbeiter enthalten.

 

  • DB-Entwicklung
  • XML-Einsatz und Daten-/Dateiaustausch
  • DB-Installation und Konfiguration
  • Anwenderschulung
  • Dokumentation